Keen Enn mit ‑ung in Plattdüütsch

„Die Versammlung“ is in Plattdüütsch „de Versammeln“. Dat hoochdüütsche Enn an een Woort „‑ung“ gifft dat in Plattdüütsch nich. Man schrifft denn an Enn en „‑en“ oder „‑n“, as in dit Bispeel. „Menung“ för „Meinung“ is also nich richtig, dat is missingsch. Richtig is „Menen“, „Reken“ („Rechnung“), „Verfaten“ („Verfassung“)1, usw.

Man kann ok een annert Woort bruken, so as „Dat Forschen kriggt Stütten vun den Staat“ („Die Forschung erhält Unterstützung vom Staat“); een substantiviert Verb. Oder so as „Dit wöör nich licht uttoklamüstern“ („Diese Erfindung war nicht einfach“), blots dat Verb warrt bruukt.

Keine Endung mit ‑ung in Plattdeutsch

„Die Versammlung“ ist in Plattdeutsch „de Versammeln“. Die hochdeutsche Wortendung „‑ung“ gibt es in Plattdeutsch nicht. Man schreibt dann an Ende ein „‑en“ oder „‑n“, wie in diesem Beispiel. „Menung“ für „Meinung“ ist also nicht richtig, das ist missingsch. Richtig ist „Menen“, „Reken“ („Rechnung“), „Verfaten“ („Verfassung“)1, usw. Man kann auch ein anderes Wort Verwenden, so wie „Dat Forschen kriggt Stütten vun den Staat“ („Die Forschung erhält Unterstützung vom Staat“); ein substantiviertes Verb. Oder so wie „Dit wöör nich licht uttoklamüstern“ („Diese Erfindung war nicht einfach“), nur das Verb wird verwendet.
1 „Verfaten“ = hd. „Verfassung, Grundgesetz“, aber „Verfaat“ = hd. „Verfassung, Zustand“.
nach „Sass, Plattdeutsche Grammatik A-Z“.

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